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Im Freigelände des Schwanseebades tut sich was...
Wer Ende des letzten Jahres bisweilen aufmerksam in das Gelände des Schwanseebades schaute, hat sicherlich bemerkt, dass es recht kahl geworden ist.
Und das lag nicht nur daran, dass die Bäume ihre letzten Blätter verloren haben. Aus allen Blick- winkeln konnte man in den Abendstunden in das hell erleuchtete Hallenbad sehen. Der Grund dafür ist, dass die letzten Umkleide- kabinen und Gebäude des alten Freibades dem Abriss zum Opfer gefallen sind. Seit dem Ende Oktober bevölkerten etliche Bagger und andere Baufahrzeuge sowie Bauschuttcontainer das Bad, um den Abriss der schon recht maroden Restgebäude der alten Umkleidetrakte zu bewältigen. Viel Handarbeit war ebenfalls nötig, um den gesamten Bauschutt fachgerecht und getrennt zu entsorgen. In den Wochen davor hatten die Mitarbeiter des Schwanseebades der Abteilung Sportstätten der Stadtwirtschaft Weimar GmbH die Gebäude leer geräumt und die technischen Geräte, die auch für den künftigen Freibadbetrieb notwendig sind, in die Halle und in einen Container gebracht.
Witterung sorgt für Zwangspause
Dank Konjunkturprogramm, der Stadtwirtschaft Weimar GmbH und der Stadt Weimar werden an der Stelle der alten Umkleidetrakte jeweils auf der Süd- und Nordseite zwei neue Pavillons errichtet. Diese sollen ab der Saison 2010 den Badegästen zum Umkleiden und Duschen zur Verfügung stehen und auch die Toiletten sowie einen Imbiss-Kiosk beherbergen. Ein Sanitätsraum, eine Behinder- ten- und Familienumkleidekabine sowie Nebenräume für technisches Gerät und Reinigungsmittel sind ebenfalls vorgesehen. Auf der Nord- seite sind die Fundamente bereits gesetzt. Seit Ende Dezember ist erstmal feiertagsbedingt und auf Grund der Witterung Ruhe auf dem Bau. Wir hoffen allerdings, dass der strenge Winter bald etwas nach- lässt, damit auch auf der Südseite mit dem Bau begonnen werden kann. Spätestens Mitte Juni dieses Jahres soll dann alles fertig sein. Um die Freibadsaison auch im Falle einer Bauverzögerung nicht zu gefährden, strebt die Stadtwirtschaft an, zu Saisonbeginn definitiv zumindest einen Pavillon betriebsbereit zu haben.



